Flolape

Virola sebifera

Virola sebifera Aubl.
Virola sebifera
Photo: Wikimedia Commons (CC-BY-SA-4.0)

Virola sebifera, auch bekannt als red ucuuba, ist eine Baum- oder Sträucherpflanze aus der Familie der Myristicaceae. Sie ist in verschiedenen Regionen Lateinamerikas verbreitet, darunter Kolumbien, Bolivien und Brasilien. Die Pflanze ist durch ihre dichte Behaarung, die charakteristischen Blätter mit wenigen Laterallaschen und die kleinen, kugelförmigen Früchte auffällig. Sie wächst in tropischen Wäldern und ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Ökosysteme.

Description

Virola sebifera ist durch ihre dichte, pedicellose und rötliche Behaarung charakterisiert, die fast alle Pflanzenteile bedeckt. Die Blätter haben wenige Laterallaschen (9–17 pro Seite), die gut voneinander getrennt sind. Die männlichen Blütenstände sind lang und stark verzweigt. Die Staubblätter haben kurze Filamente (0,1–0,4 mm) und längere Staubbeutel (0,6–0,8 mm), die spitz zulaufen. Die Früchte sind klein (1,1–1,7 cm Durchmesser), kugelförmig bis fast kugelförmig, mit einer dichten, leicht abfallenden Behaarung und einer dünnen Schale (0,3–0,6 mm). Der Arillus ist dünn und faserig in schmalen Streifen.

Habitat

Virola sebifera kommt in tropischen Regenwäldern und feuchten Wäldern in verschiedenen Höhenlagen vor. Sie ist in Parks wie dem Parque Nacional Natural Serranía de Chiribiquete, dem Parque Nacional Natural Yaigojé Apaporis und anderen Naturschutzgebieten Kolumbiens verbreitet. Sie bevorzugt feuchte, schattige Standorte mit gutem Drainage und nährstoffreichen Böden.

Cultivation

Die Kultivierung von Virola sebifera ist aufgrund ihrer spezifischen Anforderungen an feuchte, tropische Bedingungen und Schatten begrenzt. Sie benötigt eine konstante Bodenfeuchtigkeit und Schutz vor starker Sonneneinstrahlung. In Gärten oder botanischen Sammlungen kann sie in Schattengewächshäusern oder in feuchten, tropischen Zonen angebaut werden. Düngung mit organischen Mitteln und eine gute Drainage sind wichtig für ein gesundes Wachstum.

Uses

Die Pflanze wird in einigen Regionen lokal genutzt, wobei die Früchte und die Harze möglicherweise traditionell verwendet werden. Aufgrund ihrer Aromatik und der Farbe der Exsudate könnte sie in der Aromatherapie oder in der Herstellung von Duftstoffen von Interesse sein. In der Wissenschaft ist sie Gegenstand von Taxonomie- und Ökologie-Studien, besonders in der Region Mesoamerika.

Distribution

BR · Rionegro · Parque Nacional Natutral de Amacayacu | Parque Nacional Natural Serranía de Chiribiquete | Parque Nacional Natural Yaigojé Apaporis | Parque Nacional Natural Cahuinarí | Parque Nacional Natural Catatumbo Barí | Parque Nacional Natural Las Orquídeas | Parq · Núcleo Manuelita |Núcleo Unipalma · El Carmen de Chucurí | Lebrija | Puerto Parra | Puerto Wilches | Socorro · Parque Nacional Natural Tinigua · Amazonas, Antioquia, Caquetá, Cauca, Chocó, Córdoba, Guainía, La Guajira, Guaviare, Magdalena, Meta, Santander, Tolima, Valle, Vaupés, Vichada · Amazonia nororiental de Colombia, departamento del Guainía, municipio de Inírida. · Global · TomoGrande, 4.856823|-70.223777 · Cuenca de Río Claro · Microcuenca alta de río Tillavá · Parque Nacional Natural Serranía de Chiribiquete (PNNSCh) · Bolivia · Brazil Northeast · Brazil North · Brazil Southeast · Brazil West-Central · Colombia · Costa Rica · Ecuador · French Guiana · Guyana · Honduras · Nicaragua · Panamá · Peru · Suriname · Venezuela · Barrancabermeja | Leticia | Villavicencio | Manizales

Synonyms

Knema sebiferaVirola venezuelensisVirola warburgiiVirola mycetisVirola panamensisVirola boliviensisVirola mocoaVirola peruviana var. tomentosaMyristica sebiferaMyristica panamensisMyristica mocoaMyristica sebifera var. curvinerviaMyristica sebifera var. cordifoliaPalala sebiferaPalala mocoaPalala panamensisMyristica virolaVirola sebifera var. curvinerviaMyristica cordifolia

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