Kleinköpfiger Pippau
Crepis capillaris (L.) Wallr.

Crepis capillaris, auch als Kleinköpfiger Pippau bekannt, ist eine ein- oder zweijährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie kommt ursprünglich aus Europa, hat sich aber in vielen anderen Regionen der Welt verbreitet und gilt dort als Unkraut. Die Pflanze wächst bis zu 90 cm hoch und hat eine charakteristische Rosettenform mit lanzettlichen Blättern und gelben Blütenköpfen.
Description
Crepis capillaris ist eine Rosettenpflanze mit einer Wurzel, die als Pfahlwurzel gebildet ist. Die Blütenstängel sind gestielt, können sich aufrecht, kriechend oder aufsteigend entwickeln und sind meist purpurfarben verfärbt. Die Rosettenblätter sind lanzettlich bis eiförmig, bis zu 30 cm lang, lanzettlich gefurcht oder lyrat-fiedrig, glatt oder behaart. Die Stängelblätter sind ebenfalls lanzettlich, umarmend und werden nach oben hin zu Skalen. Die Blütenstände sind korbartig, die Blütenstängel behaart oder glatt. Die Blütenköpfe enthalten 20–60 gelbe Blüten, die bis zu 12 mm lang sind. Die Früchte sind zylindrisch bis spindelförmig, glatt oder rau.
Habitat
Crepis capillaris ist ein typisches Pioniergehölz, das sich in lockeren Böden gut etablieren kann. Sie kommt in Wiesen, an Straßenrändern, in Ackerrandstreifen und in anderen gestörten Standorten vor. Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und kann sich in einer Vielzahl von Klimazonen anpassen.
Cultivation
Crepis capillaris ist eine robuste Pflanze, die sich leicht aus Samen vermehrt. Sie benötigt lockeren, gut durchlässigen Boden und viel Sonne. Aufgrund ihrer Unkrautneigung ist sie in landwirtschaftlichen Anbauflächen oft unerwünscht. In Gärten kann sie jedoch als Wildpflanze kultiviert werden, wenn sie nicht zu stark verbreitet wird.
Uses
Crepis capillaris hat keine wesentliche wirtschaftliche Bedeutung, wird aber in einigen Regionen als Unkraut betrachtet, da sie landwirtschaftliche Flächen überwuchert. In der traditionellen Medizin wurden manche Arten der Gattung Crepis genutzt, doch für C. capillaris gibt es keine dokumentierten heilenden Eigenschaften. Die Pflanze dient als Nahrung für Wildtiere und Insekten.
Other common names
Kleinköpfiger Pippau
Distribution
Labrador · Alberta · British Columbia · New Brunswick · Nova Scotia · Ontario · Quebec · Yukon · Ireland · Santa Cruz · Montenegro · Baleares · New Hampshire · Slovenia · Neuquén · Luxembourg · Chubut · Rio Negro · Mississippi · Czech Republic · France · Poland · Croatia · Nevada · Québec · Virginia · Austria · West Virginia · Wisconsin · Maule
Synonyms
Crepis capillaris f. bischoffiiCrepis linifoliaCrepis longepinnatifidaCrepis diffusaMalacothrix crepoidesCrepis candolleiCrepis unifloraCrepis agrestisCrepis capillaris f. integraLapsana capillarisCrepis variabilisCrepis polymorphaCrepis neglectaCrepis polymorpha var. humilisCrepis tectorum var. tectorumCrepis capillaris subsp. capillarisCrepis capillaris f. capillarisCrepis polymorpha var. erectaCrepis lusitanicaCrepis corymbosa var. baeticaCrepis virens f. virensCrepis virens var. virensCrepis polymorpha var. diffusaCrepis leiospermaCrepis gaditanaCrepis sagittataCrepis virens subsp. agrestisCrepis lusitanicaCrepis virens var. diffusaCrepis druceana
